Vortrag am 13. Januar 2021: Der frühchristliche Mosaikzyklus von Santa Maria Maggiore in Rom

Stifterinschrift von Papst Sixtus III. am Triumphbogen in Santa Maria Maggiore Rom
Foto Corvinus.nl

Santa Maria Maggiore in Rom ist die erste vom Papst gestiftete Basilika und verkörpert wie kein anderer Sakralbau den Aufstieg der christlichen Kirche im 5. Jh. n. Chr. Der dreischiffige Bau ohne Querhaus mit halbrunder Apsis hat im Laufe der Zeit viele Umbauten erfahren, aber ein grosser Teil der einzigartigen Mosaikfelder im Langhaus und auf dem Triumphbogen ist erhalten. Dieser frühchristliche Mosaikzyklus steht im Mittelpunkt des Vortrags.  

In strahlenden Farben treten uns die Helden und Heldinnen des Alten Testamentes in den zwei Meter breiten Mosaikfeldern entgegen. Wir erkennen Abraham, Isaak und Jakob, wie er um Rahel wirbt und betrogen wird. Gegenüber sehen wir das Knäblein Moses, das von der Tochter des Pharaos adoptiert wird und ein paar Bildfelder weiter den Durchzug der Israeliten durch das Rote Meer. Auf dem Triumphbogen, dem Altar am nächsten, thront Maria in goldenem Gewand und reich geschmückt wie eine Prinzessin und lauscht den Engeln, die ihr verkünden, dass sie Gottes Sohn gebären wird. 

Verkündigung an Maria und die Anbetung der Magier am Triumphbogen Santa Maria Maggiore Rom Foto: Corvinus.nl

Welches Bildprogramm diesem Mosaikzyklus zugrunde liegt, nach welchen Kriterien die einzelnen Szenen gewählt wurden und welche theologischen Aussagen sich dahinter verbergen, erfahren Sie beim Vortrag mit anschliessender Diskussion von Pfarrer Dr. Jiri Dvoracek und Dr. Regina Hanslmayr

Der Vortrag findet vor Ort (Covid Regeln: G2) und und online statt: Donnerstag, 13. Januar 2022 um 19 Uhr im Kirchenzentrum Saatlen, Saatlenstrasse 240, 8050 Zürich oder via Zoom. Hier geht’s zum Zoom Link

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